Innenausbau oder Wände ansprühen :-)

Die  letzten  Tage  habe  wir  damit  verbracht abzukleben  und  die  Wände  weiß  anzustreichen. Das  macht  viel  Arbeit jede Wand muss grundiert werden und dann zweimal mit Farbe angestrichen werden.  Wir  haben  uns  für  die klassische  Aufteilung  entschieden.  Die  Frau  passt  auf  die  Kinder  auf und erledigt den Haushalt während der  Mann  am  Bau werkelt  🙂 

Um  das  Anstreichen  der  Wände  zu  beschleunigen  haben  wir  uns  für  ein  Farbspraysystem  von  Wagner  entschieden.  Das  Ergebnis  kann  sich  sehen  lassen.  Es  geht  schneller  und  sieht  auch  gut  aus.  Wir  verwenden  eine  Silikatfarbe  aus  dem  Hornbach. 

Trockenbauwand

Unser Plan: Die Speisekammer von Gästezimmer abtrennen mit einer Trockbauwand.

Das bringt uns den Vorteil, dass wir die Wand einfach wieder entfernen können, weil wir auf jedenfall sicher sein können, dass diese Wand nicht tragend ist.

Bereits am Donnerstag haben wir die Wand geplant, eine Einkaufsliste geschrieben und jede Menge Hornbachvideos angeschaut. Am Freitag war mein Mann shoppen und hat die Teile gekauft.

Unsere Wahl fiel auf Knaufprodukte, weil wir bisher sehr viel gutes davon gehört haben. Außerdem bekamen wir den Tip die Wände doppelt zu beplanken und einen Schallschutz unter dem u-Profil einzubauen. Die Wände wurden dann mit Glaswolle gefüllt.

Glücklicherweise stand uns am Samstag ein Babysitter (vielen lieben Dank Mama :-)) zur Verfügung und wir konnten gemeinsam die Wand einbauen. Noch nie haben wir etwas so gerade irgendwo eingebaut. Es hat wirklich gut geklappt mein Mann musste am Sonntag den Rest alleine einbauen, weil ich unsere Kinder bespaßt habe. Das sind die Bilder von unserer Aktion.

Fußbodenheizung und Estrich

Das Jahr ging was die Baustelle betrifft eher ruhig los. Erst in der KW 3 wurde begonnen den Rolljet zu verlegen und die Fußbodenheizung zu montieren. Wie bisher eigentlich immer lief es dann aber – nachdem es erst einmal losgegangen war – sehr zügig und in der KW 4 war alles verlegt.

Da Estrich während des Abbindens laut Norm möglichst nicht unter 5°C, aber auf keinen Fall unter 0°C abkühlen darf haben sich zwei „witterungsbedingte Baubehinderungen“ ergeben, aber heute ging es endlich mit dem Estrich los, und wie es aussieht wird die Firma Santo morgen auch schon damit fertig sein.

Der Putz ist leider auch nach fast 8 Wochen noch nicht wirklich trocken, von einigen Stellen abgesehen. Nicht zuletzt wegen des Hinweises in der Plan- und Detailfestlegung der Astoris und diverser Internetseiten habe ich mir zwischenzeitlich ziemlich Sorgen wegen der Bildung einer Sinterschicht gemacht. Unser Bauleiter hat da aber beschwichtigt und gemeint das es da quasi nie Probleme gibt, und falls doch etwas auftreten sollte liese sich das mit einem Besen oder einer Bürste entfernen. Ich hoffe er hat Recht.

Fliesen auf feuchten Estrich – muss das sein?

Fliesen auf unserem Estrich – oder die DIN ignoriert weil alles veraltet ist ??

In gut drei Wochen wurde uns nun der Estrich versprochen. Freude es geht weiter :-).

Wir haben uns nun entschieden den Haustechnikraum zu fliesen.

Unser Bauleiter hat uns die Technik „Feucht-in-Feucht“ empfohlen, damit dann schnell nachdem der Estrich drinnen ist der Boiler im Haustechnikraum installiert werden kann. Wir haben uns nun informiert damit wir alles richtig machen beim Verlegen der Fliesen.

Dabei ist sind wir auf die DIN gestoßen, die es ausdrücklich ablehnt den Estrich so schnell zu fliesen. Anscheinend braucht der Estrich mindestens 28 Tage Zeit. Vor allem im Winter scheint der Estrich schlecht zu trocknen.

Hält man sich nicht an diese Vorschrift dann reißt der Estrich und die Fliesen halten nicht. In der Zeitschrift der „Der Bausachverständige“ konnten wir dazu einen Artikel finden der genau dieses Problem thematisiert. Am Donnerstag vor drei Wochen hat wir einen Baustellentermin mit unserem Bauleiter. Hier wollten wir einige Problem besprechen, die bei unserem Haus in den letzen Wochen aufgetaucht sind und die leider nur schleppend angegangen werden 🙁

Unsere Bauleiter ist der Auffassung, dass auf dem Estrich sobald er betretbar ist, also nach 3 Tagen, mit den Fliesen begonnen werden kann. Lediglich ein spezieller Kleber, der extra dafür erfunden wurde, muss verwendet werden.

Wir baten ihn daraufhin dann die Gewährleistung zu übernehmen falls doch der Estrich reist. Das möchte er allerdings nicht machen, da wir keine professionellen Fliesenleger sind. Unser zweiter Vorschlag: Einen Zusatzauftrag an das Meisterhaus vergeben, damit sie den Fliesenleger beauftragen, wurden wegen Unwirtschaftlichkeit von unserem Bauleiter abgelehnt.

Das kam uns dann doch komisch vor.

Unser Bauleiter beruhigte uns und empfahl uns doch mit dem Fliesenleger sprechen, der für das Meisterhaus arbeitet, er wird uns bestätigen, dass man den Estrich so schnell belegen kann.

Am Freitagnachmittag wollten wir die Musterfliesen für das Badezimmer zum Fliesenhändler zurück bringen. Wie es der Zufall wollte trafen wir in der Ausstellung auch den Fliesenleger, der unsere Haus fliesen wird, und dessen Meinung wir einholen sollten. Wir sprachen ihn gleich auf das Problem mit unseren Estrich an. Leider vertritt er nicht die Meinung unseres Bauleiters. Er ist der Meinung das, dass nur ein teurer Schnellestrich schneller gefliest werden darf, aber auch in diesem Fall erst nach 2 Wochen und nicht schon nach 3 Tagen.

Der Fliesenhändler warnte uns auch eindringlich davor zu schnell zu fliesen. Der Händler vertritt sogar die Meinung, dass es bei der momentan Witterung sogar 6 oder sogar 8 Wochen dauern kann bis der Estrich trocken genug ist, und das auf eine CM-Messung nötig ist, genau wie es in den Normen und Vorschriften steht.

Nun sind wir sehr entsetzt, dass sogar die Handwerker der Astori unserer Meinung sind und unserer Bauleiter dennoch die Praxis „Feucht in Feucht“ verlegen für fachgerecht erachtet. Was soll man dazu sagen?

Update zum Jahreswechsel

Zum Jahreswechsel endlich mal wieder Neuigkeiten von uns. Zum Ende des vergangenen Jahres ging es auf der Baustelle so hoch her wie noch nie zuvor. Zeitweise waren bestimmt 10 Handwerker gleichzeitig am Arbeiten und es hat sich auch richtig was getan.

Zuerst kamen Anfang Dezember mit den Elektrikern und den Leuten von Sanitär und Heizung die Verantwortlichen für die Rohinstallation. Von der Gemeinde wurde die Straße aufgebaggert und von unserem Rohbauunternehmen das Wasser und das Abwasser angeschlossen. Der Betonbohrservervice hat wie geplant die noch fehlenden Löcher in der weißen Wanne zum Anschluss der Abwasserrohre und später der Wärmepumpe gebohrt.

montierter Kernbohrer

Die waren noch nicht ganz fertig als dann Mitte Dezember die Verputzer anrückten und bereits anfingen während an anderen Stellen noch Kabel gezogen und Wasserrohre angeschlossen wurden. Parallel dazu wurde immer wieder an der Kelleraußentreppe gearbeitet.

Zum Jahresende gibt sich jetzt folgendes Bild: Die Rohinstallation ist fertig, der Innenputz (fast) überall angebracht und am trocknen. Wegen der kühlen Witterung dauert das natürlich viel länger als im Sommer, wo man ja überschlagsweiße von einem Tag pro Millimeter Putzstärke als Trocknungszeit ausgeht. Wäre das so, hätte ich über den Jahreswechsel sogar noch die Grundierung aufbringen können, aber das war von vornherein illusorisch, da noch nicht einmal jetzt der Putz trocken ist.

Die nächsten Schritte sind das Montieren der Dämmung auf dem Fußboden und anschließend das Einbringen des Rolljets und Verlegen der Fußbodenheizungsrohre. Danach kann der Estrich kommen. Wie genau die weitere zeitliche Planung aussieht müssen wir diese Woche mit unserem Bauleiter absprechen

Zwischenzeitlich haben wir uns noch mit der Thematik Klimaanlage bzw. deren Vorbereitung auseinandergesetzt sowie uns eine Lösung für ein Problem aus der Planungsphase überlegt: In unserem Haustechnikraum, in dem auch die Waschmaschine stehen soll, ist kein Wasserablauf für ein Ausgußbecken vorgesehen, weil wir dieses damals in einen anderen Kellerraum wollten. Prinzipiell wäre das kein Problem, nur kann man jetzt im Nachhinein natürlich kein Abwasserohr mehr unter der Bodenplatte verlegen.

Nebenbei habe ich am Feierabend zuerst noch die Zuluft für den Kaminofen montiert und dann später noch eine Abmauerung im Bad mit einer Nische ausgestattet und bis zur Decke mit Porenbetonsteinen gemauert.

Über jedes der Themen (Zuluft, Klimaanlage, Ausgußbecken und Abmauerung) werde ich die nächsten Tage noch einen eigenen Artikel mit Bildern bringen, das wär für heute etwas viel.


Fenster und Dach

Endlich mal wieder ein Update von uns. Zum Glück ging es inzwischen wieder etwas voran. Die im letzten Artikel vorgestellten Termine wurden zwar alle nicht eingehalten, aber inzwischen hat sich doch einiges getan.

Die wichtigsten Termine finden sich wieder in den Meilensteinen.

Fenster

Auf mehrere Etappen wurden die Fenster eingebaut, leider unterbrochen von Krankheit und Urlaub und einigen Verzögerungen, jetzt sind aber alle Fenster montiert.

Dach

Das Dach wurde zuerst mit einer Folie abgedichtet und inzwischen auch gedeckt. Zwischenzeitlich kamen die Flaschner unseres Bauträgers und montierten sowohl die Dachrinne als auch die anderen Teile, die aus Blech gefertigt wurden. Nachdem das Dach am Freitag letzter Woche fertig gedeckt war haben sie am heutigen Montag gleich noch den Kamin eingeblecht.

Um mal eine Weihnachtsbeleuchtung aufhängen zu können haben wir gestern noch Haken in alle Sparren geschraubt und den Giebel. Ob und wie man da später wirklich hinkommt um etwas aufzuhängen ist eine andere Frage, aber uns ist keine bessere Lösung eingefallen und mit Haken hat man zumindest die Chance etwas da hin zu bekommen.

Rohbaubesprechungen

Die Rohbaubesprechungen für Sanitär und Elektro haben inzwischen auch stattgefunden. Mit viel Kreide haben wir zwei Nachmittage lang festgelegt wo welcher Wasserhahn hin soll und welche Steckdose wir wo brauchen. Ganz abgeschlossen ist vor allem das Elektro-Thema damit für uns noch nicht, aber zumindest ist ein guter Anfang gemacht.

Bilder

Fast zum Schluß jetzt endlich wieder ein paar Bilder mit dem (fast) aktuellen Stand, die Einblechung des Kamins ist noch nicht drauf.

Ausblick

Die nächsten Tage soll das Gerüst abgebaut werden um dann mit den noch notwendigen Betonarbeiten im Außenbereich weitergemacht werden. Parallel dazu soll innen die Elektro- und Sanitärinstallation begonnen werden.

Zusätzlich beschäftigt uns gerade noch das Thema Klimatechnik. Dazu auch in einem der nächsten Beiträge mehr…

Richtfest – Ein Segen für unser Haus!

Am 11.10.2018 um 16:00 Uhr begann unser Richtfest. Wir hatten einen richtig goldenen Oktobertag erwischt. Auf der Gästeliste standen: die Maurer, Zimmerer ,Fensterbauer, Elektriker, die Mitarbeiter von Astori Das Meisterhaus, Baggerfahrer und viele andere Handwerker. Zudem waren unsere Nachbarn und die Familie da.

Nach dem Richtspruch gab es Sekt und es wurden Nürnberger Bratwürste gegrillt. An dieser Stelle nochmals eine Dank an den fleißigen Grillmeister und die vielen helfenden Hände. Wir feierten und machten einige Hausbesichtigungen. Gegen 21:30 Uhr endetet das Fest.

Ruhige Woche

Ein kurzer Zwischenstand von uns, heute auch ohne Bilder. Die vergangene Woche wurde die (Bau-)Treppe vollständig ein- und heute morgen der Kran abgebaut.

Letzteres führt dazu, dass die Dachziegel dann wohl über einen Aufzug nach oben befördert werden müssen, aber der Kran wird auf einer anderen Baustelle benötigt.

Sonst hat sich nicht so viel getan, mit dem Dachdecken wurde leider noch nicht begonnen, das soll aber nächste Woche losgehen. Auch die Fenster sollen nächste Woche weiter eingebaut werden. Wir sind gespannt.

Treppe und ein schwarzer Boden im Keller

Treppe

Heute wurde begonnen die Treppe einzubauen. Vom Keller ins Erdgeschoss sieht sie schon sehr gut aus. Wir haben uns aber noch nicht getraut sie zu betreten, auch um nicht unabsichtlich irgendetwas kaputt zu machen.

 

Kellerboden

Bereits letzte Woche wurden im gesamten Keller, außer unter den Türschwellen, schwarze Bahnen verlegt und anscheinend verschweißt.

 

Sturm

Den Sturm gestern hat die Baustelle auf ersten Blick gut überstanden, aber unser Zimmermann, der auch der Dachdecker ist, hat mit den Sturmschäden bei anderen Häusern jetzt viel zu tun. Wir hoffen sehr, dass sich der Termin mit dem Dach für Ende der Woche deswegen nicht doch noch verschiebt.

Fortschritt

Alles in allem hatten wir doch etwas die Sorge, dass nach Fertigstellung des Rohbaus eine längere Phase des Wartens auf die Handwerker für die nächste Gewerke eintritt, wie es nach dem Aushub der Baugrube war. Das war (bislang) zum Glück überhaupt nicht so. Aktuell geht es an allen möglichen Stellen weiter, auch wenn die Woche etwas ruhiger beginnt.