Fußbodenheizung und Estrich

Das Jahr ging was die Baustelle betrifft eher ruhig los. Erst in der KW 3 wurde begonnen den Rolljet zu verlegen und die Fußbodenheizung zu montieren. Wie bisher eigentlich immer lief es dann aber – nachdem es erst einmal losgegangen war – sehr zügig und in der KW 4 war alles verlegt.

Da Estrich während des Abbindens laut Norm möglichst nicht unter 5°C, aber auf keinen Fall unter 0°C abkühlen darf haben sich zwei „witterungsbedingte Baubehinderungen“ ergeben, aber heute ging es endlich mit dem Estrich los, und wie es aussieht wird die Firma Santo morgen auch schon damit fertig sein.

Der Putz ist leider auch nach fast 8 Wochen noch nicht wirklich trocken, von einigen Stellen abgesehen. Nicht zuletzt wegen des Hinweises in der Plan- und Detailfestlegung der Astoris und diverser Internetseiten habe ich mir zwischenzeitlich ziemlich Sorgen wegen der Bildung einer Sinterschicht gemacht. Unser Bauleiter hat da aber beschwichtigt und gemeint das es da quasi nie Probleme gibt, und falls doch etwas auftreten sollte liese sich das mit einem Besen oder einer Bürste entfernen. Ich hoffe er hat Recht.

Update zum Jahreswechsel

Zum Jahreswechsel endlich mal wieder Neuigkeiten von uns. Zum Ende des vergangenen Jahres ging es auf der Baustelle so hoch her wie noch nie zuvor. Zeitweise waren bestimmt 10 Handwerker gleichzeitig am Arbeiten und es hat sich auch richtig was getan.

Zuerst kamen Anfang Dezember mit den Elektrikern und den Leuten von Sanitär und Heizung die Verantwortlichen für die Rohinstallation. Von der Gemeinde wurde die Straße aufgebaggert und von unserem Rohbauunternehmen das Wasser und das Abwasser angeschlossen. Der Betonbohrservervice hat wie geplant die noch fehlenden Löcher in der weißen Wanne zum Anschluss der Abwasserrohre und später der Wärmepumpe gebohrt.

montierter Kernbohrer

Die waren noch nicht ganz fertig als dann Mitte Dezember die Verputzer anrückten und bereits anfingen während an anderen Stellen noch Kabel gezogen und Wasserrohre angeschlossen wurden. Parallel dazu wurde immer wieder an der Kelleraußentreppe gearbeitet.

Zum Jahresende gibt sich jetzt folgendes Bild: Die Rohinstallation ist fertig, der Innenputz (fast) überall angebracht und am trocknen. Wegen der kühlen Witterung dauert das natürlich viel länger als im Sommer, wo man ja überschlagsweiße von einem Tag pro Millimeter Putzstärke als Trocknungszeit ausgeht. Wäre das so, hätte ich über den Jahreswechsel sogar noch die Grundierung aufbringen können, aber das war von vornherein illusorisch, da noch nicht einmal jetzt der Putz trocken ist.

Die nächsten Schritte sind das Montieren der Dämmung auf dem Fußboden und anschließend das Einbringen des Rolljets und Verlegen der Fußbodenheizungsrohre. Danach kann der Estrich kommen. Wie genau die weitere zeitliche Planung aussieht müssen wir diese Woche mit unserem Bauleiter absprechen

Zwischenzeitlich haben wir uns noch mit der Thematik Klimaanlage bzw. deren Vorbereitung auseinandergesetzt sowie uns eine Lösung für ein Problem aus der Planungsphase überlegt: In unserem Haustechnikraum, in dem auch die Waschmaschine stehen soll, ist kein Wasserablauf für ein Ausgußbecken vorgesehen, weil wir dieses damals in einen anderen Kellerraum wollten. Prinzipiell wäre das kein Problem, nur kann man jetzt im Nachhinein natürlich kein Abwasserohr mehr unter der Bodenplatte verlegen.

Nebenbei habe ich am Feierabend zuerst noch die Zuluft für den Kaminofen montiert und dann später noch eine Abmauerung im Bad mit einer Nische ausgestattet und bis zur Decke mit Porenbetonsteinen gemauert.

Über jedes der Themen (Zuluft, Klimaanlage, Ausgußbecken und Abmauerung) werde ich die nächsten Tage noch einen eigenen Artikel mit Bildern bringen, das wär für heute etwas viel.